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Neue Schule für Fotografie – eine Ausstellung ehemaliger Absolventen

„Die NEUE SCHULE FÜR FOTOGRAFIE sieht ihre Aufgabe darin, den Studierenden die Fähigkeiten zu vermitteln, die sie für eine erfolgreiche fotografische Arbeit brauchen unabhängig davon, auf welchem Gebiet sie später tätig sein werden: der künstlerischen Fotografie, der Reportage, der Sachfotografie oder der Mode.“ So steht es hier. Grund genug mal zu schauen, was ehemalige Absolventen der Schule mittlerweile machen.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 09.10. (Brunnenstrasse 188-190) und beim Betrachten der Arbeiten entsteht der Eindruck, als läge der Fokus der Schule nicht unbedingt auf Mode und Sachfotografie, sondern auf einem künstlerischen, dokumentarischen Ansatz.

Leider haben sich nur 11 ehemalige Schüler zusammengefunden, die in einem kleinen Raum Ihre Arbeiten zum Thema „Landgang“ präsentieren. Trotzdem lohnt es sich mal reinzuschauen – erst recht, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich beruflich in eine fotografische Richtung zu orientieren.

Ehrlich gesagt kannte ich die Schule bisher nur vom Namen und dachte immer, es wäre einfach eine weitere private Fotoschule, die aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten gegründet wurde. Etwas überrascht war ich dann doch, wie stark die Schule ins Dokumentarisch / Künstlerische geht. Ein Blick auf die Arbeiten der Dozenten sowie auf die Abschlussarbeiten von 2009, die man hier noch sehen kann, zeigt das ziemlich gut. Auch hat mich gewundert, dass die „Neue Schule für Fotografie“ als Verein geführt wird (internationale Akademie für Photographie – Berlin). Von der Höhe der Studiengebühren liegt der Verein allerdings auch auf dem Niveau, der als gbr betriebenen Ostkreuzschule (ca. 360 EUR im 1./2. Semester).

Schaut man sich zudem das Durchschnittsalter der ausstellenden Absolventen an, sieht es so aus, als ob es sich nicht in erster Linie um eine Ausbildung bzw berufsvorbereitende Schule handelt, sondern eher darum geht, den eigenen künstlerischen Stil zu finden bzw zu festigen. Im Durchschnitt waren diese Absolventen (soweit im Katalog angegeben) zum Zeitpunkt des Abschlusses Anfang / Mitte 30.

Dass die Chancen, später einmal gut von künsterlischer, dokumentarischer Fotografie leben zu können, eher gering sein werden, dürfte jedem klar sein. Die Kunstszene hat ihre eigenen Tücken und die Zeiten, in denen Magazine Fotografen beauftragt haben, ein Thema fotografisch auszuarbeiten, sind seit Jahren so gut wie vorbei. Es ist wohl eher die Liebe zur Fotografie, die hier oft der Antrieb ist.

 

Das Titelbild des Kataloges stammt übrigens von Kathrin Holighaus und die Innenseite zeigt ein Teil einer Serie von Lena Guimont. Beide Strecken sind auch auf der Ausstellung zu sehen. Adresse und Öffnungszeiten auf der Homepage der „Neuen Schule für Fotografie“

 

 

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